Der reformierte Palast

Der dreistöckige Palast ist wegen seiner ungewöhnlichen Massenformung und der einzigartigen Fassade durchaus beachtenswert. Er wurde auf ein fünfeckiges Grundstück gebaut, in der Mitte mit einem geschlossenen Hof. Man kann dort frei hereinspazieren und bei günstigen Lichtverhältnissen das Licht- und Schattenspiel der Balkonreihen, sowie die Eleganz der Eisengeländer bewundern. Auch die drei Eingangstoren aus Eisen sind mit ihren sakralen Symbolen unbedingt sehenswert. Die barockähnlichen Formen des Daches bekrönen das Gebäude. Die Fassade wird durch über die Etagen durchgeführten Gewölbe, breiten und unbererchenbaren Kanten, abwechslungsreichen Fensterformen und Balkons gegliedert. Die typischen Merkmale des Jugendstils entdeckt man an den Stuckverzierungen und an den beiden Mosaikbildern. Diese stellen die Prozesse der Einsaat bzw. der Ernte dar. Trotz der Beweglichkeit und der Vielfarbigkeit herrscht an dem Gebäude die typische puritane Art der reformierten Kirche.

 

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