Stefánia

Der anstelle des einstigen Burggartens errichtete Park wurde nach der Frau des Kronprinzen Rudolf, der belgischen Prinzessin Stefanie benannt. Hinter dem Museum sind die Überreste des Maria-Theresia-Tores der ehemaligen Burg zu sehen. Das Fundament liegt auf dem Niveau der Stadt vor der Überschwemmung, die Höhe der Aufschüttung ist etwa anderthalb Meter. Die Feldburg der landnehmenden Ungarn wurde im 13. Jh. von dem König Béla IV. verstärkt, von hier zog das christliche Heer von János Hunyadi in den Sturm von Nándorfehérvár (Belgrad) 1456. Die Burg von Szeged war 1543-1686 ein wichtiger Stützpunkt des Osmanischen Reiches. Im 18. Jh. wurde die Festung zum Gefängnis, der bekannte Strauchdieb, Sándor Rózsa war auch hier in Haft. Die Ziegelmauern von dem Theißufer bis zu dem heutigen Széchenyi tér wurden nach der Überschwemmung fast gänzlich abgebaut, der übrig gebliebene Teil ist heute ein Ausstellungsort des Museums. In der Nähe steht die Marmorstatue der Königin Elisabeth, ein Werk von Miklós Ligeti.

 

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